Regionaler Genuss: Alpschwein aus dem Berner Oberland
Wer beim Alpschwein einfach an ein gewöhnliches Mastschwein denkt, das zufällig einige Wochen in den Bergen verbringt, greift zu kurz. Die Haltung von Schweinen auf Alpen hat eine lange Tradition und ist eng mit der Käseherstellung verbunden. Denn wo auf der Alp Käse entsteht, fällt auch Schotte (Molke) an. Und genau diese lässt sich hervorragend als wertvolles Futtermittel für Schweine nutzen.
Damit schliesst sich ein sinnvoller Kreislauf: Ein Nebenprodukt der Käseherstellung wird direkt vor Ort verwertet und dient als hochwertiges Futtermittel. Die Schotte enthält unter anderem Eiweiss, essenzielle Aminosäuren, Vitamine und Mineralstoffe. In der Alpschweinehaltung wird sie typischerweise mit weiteren Futtermitteln wie Getreide und Raufutter kombiniert.
Den Unterschied kann man schmecken
Die besondere Fütterung und Haltungsform prägen auch den Charakter des Fleisches. Alpschweinefleisch wird als zart und saftig, mit feiner Marmorierung und einem ausgeprägten natürlichen Aroma beschrieben. Gerade diese Eigenschaften machen es für die Gastronomie interessant: Das Fleisch bringt einen eigenständigen Charakter mit und lässt sich auf der Speisekarte hervorragend über seine regionale Herkunft und die traditionelle Produktionsweise erzählen.
Und nicht zuletzt steckt hinter dem Alpschwein eine überzeugende Idee: Regional produzieren, vorhandene Ressourcen nutzen und daraus ein hochwertiges Lebensmittel schaffen.
Bei Gertsch ist das Alpschwein «us üsere Region» in verschiedenen Zuschnitten erhältlich: vom Ragout und Geschnetzelten über Schulterbraten und Hals bis zu Nierstück und Filet. Damit eignet es sich sowohl für bodenständige Klassiker als auch für eine moderne, regional inspirierte Küche.
Bestellungen nehmen wir bis spätestens Montag, 31. August 2026 entgegen.